Gruppe des ambulanten Hospizdienstes der Malteser Greven
Begleitung Sterbender
Aus einer 900-jährigen Tradition der Zuwendung für schwerstkranke und sterbende Menschen heraus bieten die Malteser heute ein abgestuftes Konzept von ambulanter, teilstationärer und stationärer Hospizarbeit an. Der Sterbende mit seinen Bedürfnissen, insbesondere sein Wunsch nach umfassender Schmerzlinderung (palliativ care) und menschlicher Zuwendung, steht dabei im Mittelpunkt. Ziel ist es, einen Abschied vom Leben in Geborgenheit und Würde zu ermöglichen. Darüber hinaus begleiten die Malteser Hospizdienste auch die Angehörigen, oft über den Tod des Patienten hinaus.
Aktuelles
- nächstes Vorbereitungsseminar zum Hospizhelfer: 4.9.2010 - 16.12.2010
16 Einheiten a. 2,5 Std., Anmeldung bis zum 15.7.2010 unter Tel. 02571/2811
Wir über uns
Wir sind eine Gruppe Christen unterschiedlichen Alters, die sich auf ihre Aufgabe, schwerkranke, sterbende Menschen ehrenamtlich zu begleiten durch ein mehrmonatiges Vorbereitungsseminar gründlich vorbereitet haben.
- Unsere Gruppe ist aus einer Eigeninitiative 1996 entstanden
- Im Februar 1998 haben wir uns dem Malteser Hilfsdienst in Greven angeschlossen
- In monatlichen Gruppen-Reflektionstreffen findet ein regelmäßiger Austausch aller ehrenamtlichen Mitarbeiter statt
- Eine hauptamtliche Koordinatorin betreut die Ehrenamtlichen während der Begleitungen, sie organisiert Fort- und Weiterbildungen, ist für Beratungsgespräche und Öffentlichkeitsarbeit zuständig
- Wir finanzieren uns aus Spenden, Fördergelder und Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes
- Zur Zeit sind wir 34 Personen in unserer Gruppe, 32 arbeiten ehrenamtlich
Was wollen wir?
Wir möchten mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit schwerkranke, unheilbar kranke, sterbende Menschen und deren Angehörige und Freunde bei der Bewältigung ihrer außergewöhnlichen Situation unterstützen. Dazu gehören auch Menschen, die mit fortschreitendem Alter an einem chronischen und komplexen Leiden, wie z.B. die fortgeschrittene Demenz erkrankt sind.
- Die Begleitungen finden zu Hause, in Pflegeeinrichtungen und im Krankenhaus statt
- Unser Angebot ist kostenfrei und unabhängig von Religion, Alter, Herkunft und Lebensweise
- Wir wollen helfen, dass das Leben bis zum Ende als würdig, sinnvoll und wertvoll erfahren werden kann, nach Möglichkeit in vertrauter, häuslicher Umgebung. Im Mittelpunkt steht immer der schwerkranke Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und die ihm Nahestehenden
- Wir verstehen uns als Ergänzung zu anderen Diensten wie ärztlicher Versorgung, Krankenpflege, Haushaltshilfen, Sozialdienst, seelsorglicher Dienst.
- Unser Angebot gilt allen Menschen der Stadt Greven und umliegende Ortschaften.
Was wir tun
Wir engagieren uns seit über 12 Jahren, um Menschen auf vielfältige Art und Weise zu unterstützen:
- Wir gehen in die Familien und Pflegeeinrichtungen, um dort Schwerkranke und Sterbende, deren Angehörige und das Pflegepersonal zu unterstützen:
- Regelmäßige Besuche nach Absprache
- Stundenweise einfach „Da sein“, für Gespräche, zum Zuhören, zum Schweigen, um Zuwendung zu geben
- „Da sein“, um Angehörige zu entlasten
- Über Möglichkeiten der Schmerztherapie informieren und beraten
- Sitz- und Nachtwachen in den letzten Lebenstagen - In der Zeit der Trauer zu begleiten, durch Einzelgespräche und monatliche Trauergruppentreffen
- In der Öffentlichkeit auf den Zusammenhang von Leben, Sterben, Tod und Trauer aufmerksam machen
- Weitere Hilfsangebote aufzuzeigen und zu vermitteln
- Informationen und Beratung zum Malteser Hausnotrufsystem
- Informationen und Beratung zu Patientenverfügungen
- Kooperation mit ambulanten Pflege- und Palliativpflegediensten in Greven
- Kooperation mit Haus- und Palliativärzten in Greven
- Kooperation mit den Pflegeeinrichtungen in Greven
- Kooperation mit dem Maria Josef Hospital in Greven
- Kooperation mit dem Palliativnetz Greven-Emsdetten-Saerbeck
- Kooperation mit dem Palliativmedizinischen Konsilliardienst Emsdetten-Greven-Saerbeck
- Kooperation mit dem Netzwerk Hospiz im Kreis Steinfurt
Downloads
mhd_patientenverfuegung09-2009.pdf Borschüre "Patientenverfügung" (Stand: 09/2009) | 483 K |
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BLZ 370 205 00
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